Über das Leben

...und wie ich es sehe
 
 

Das Land in dem ich leben möchte

Ich möchte in einem Land leben, in dem man sich nicht nur für die Vergangenheit schämen muss,sondern stolz sein darf, auf die Entwicklung, die es gemacht hat. Stolz auf das was es geleistet hat. Darauf, dass es eines der demokratischten und freisten Länder der Welt ist und trotzdem versucht sozial zu sein. Stolz auf das, was man aufgebaut und mitgeprägt hat, aber gleichzeitig reflektiert. Ich möchte in einem Land leben, das sieht, dass die Menschen, die zu uns kommen nicht weniger werden, solange wir ihre Länder ausbeuten und die Waffen herstellen und liefern, die den Krieg dort austragen, wo sie herkommen. Ein Land, das seine finanzielle und wirtschaftliche Stärke nicht auf der Schwäche und Ausnützung anderer Länder aufbaut, sondern genau diesen hilft, auch wenn man sich dann nur noch einen 1er statt eines X6 leisten kann.In einem Land, in dem diejenigen, die für andere Menschen arbeiten, in Kitas, Krankenhäusern, Altenheimen oder sonst wo, nach ihrer Leistung bezahlt werden, denn sie leisten Tag für Tag wirklich großes. Ich möchte in einem Land leben, das die christlichen Werte, auf die es sich beruft und aufgebaut ist, richtig versteht. In dem man alle Menschen, Mann-Frau, schwarz-weis, Einheimischer- Ausländer- Flüchtling, Christ-Jude-Moslem-Hindu... gleich sind, weil sie Gottes geliebte Kinder sind. In einem Land, das nicht Angst um seinen Reichtum hat, sondern von seinem Überfluss abgeben kann, zum Wohle aller. Ich möchte in einem Land leben, in dem der Mensch an erster Stelle steht.

2.10.17 10:03, kommentieren

Galube

Galube ist ein wundervolles Wort. Es zeugt von einer solchen Heiterkeit, es trägt etwas fröhliches in sich. Wenn mir jemand sagt, dass ich einem Galube ähnlich bin, dann fühle ich mich geschmeichelt. Es ist ein bisschen kindlich, es zeugt von Freiheit und Kreativität, die nur Kinder verbreiten. Eine Freiheit in der es erlaubt ist Fehler zu machen. Auf der anderen Seite ist es ein ernstes Wort, das weise ist und eine tiefe innere Ruhe ausstrahlt. Deshalb begleitet es mich auf meinem Weg. Es ist mir ein Vorbild, weil es aus sich selbst Kraft schöpft und deshalb den Mut hat anders zu sein, wild und unberechenbar.Dadurch ist es zwar leicht zu lesen aber nur schwer zu verstehen, ein offenes Geheimnis. Damit kann ich mich sehr gut identifizieren.Galube

1.10.17 17:20, kommentieren

Ein schöner Herbsttag

Wenn am Morgen der Nebel noch über den Bächen und Wiesen liegt und sich ganz langsam nur verzieht. Wenn die Sonne dir dann lachtund des Septembers goldne Prachtsich zeigt in allen Blättern und den Früchten.Kastanien, Eicheln, Eckern von den Buchenund nach mancherlei Gerüchtenauch die Igel wieder Nester suchen.Was ich besing in meinem Garten,jedes Kind wird es erraten:Ein schöner Herbsttag ganz gewiss,der viel zu schnell vorüber is.i

29.9.17 22:18, kommentieren

Banküberfall

Eine Freundin von mir arbeitet in einer Bank und hat mir vor kurzem erzählt, dass ihre Bank überfallen wurde. In kürzester Zeit standen Hundestaffel, Helikopter und 17 Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. Mein einziger Gedanke war, was schlimmes passieren muss, damit auch nur annähernd so viele Einsatzkräfte wegen eines Menschen geschickt werden. Ist es nicht verrückt, dass wegen etwas so belanglosem, wie bedrucktem Papier so viel Aufwand gemacht wird. Irgendwie traurig, wie viel Wert wir darauf legen, aber es ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Vielleicht sollten wir das mal überdenken...

14.8.17 10:21, kommentieren

Allegria- Freude

Dieses Wort bedeutet für mich so viel mehr als Freude. Es ist der Name eines kleinen Festivals, das sich in meinen Augen durch das Gefühl, das Christ sein einem geben soll definiert. Ich kam letztes Jahr hin, ohne jemanden zu kennen und gleich nach fünf Minuten, ohne Vorbehalte, zeigte mir eine der Veranstalterinnen ihr Haus mit dem den Worten:"Hier kannst du schlafen. Die Tür ist immer offen." Und so war es auch. Das unglaubliche Vertrauen, das sie mir entgegen brachte berührte mich. Und im letzten, wie auch in diesem Jahr, wird keiner ausgeschlossen. Gemeinsam wird gekocht, geredet, gebetet, gespielt, getanzt und gelacht. Jeder ist gleich,ganz egal welchen Stand er hat. Jeder hat mit ein Auge auf die Kinder, die dabei sind und man spürt, dass ein Geist verbindet. So stelle ich mir das Leben in den frühen christlichen Gemeinden vor und so würde ich mir jedes Gemeindeleben wünschen<3

13.8.17 08:35, kommentieren

LaHo

Jetzt ist die Landshuter Hochzeit schon wieder ein paar Wochen her. Alltag ist in die Altstadt zurück gekehrt und es wirkt umso beeindruckender, wenn man bemerkt, welchen Einfluss diese Veranstaltung auf eine ganze Stadt hat.Eine ganze Stadt in Ausnahmestimmung, Menschen treffen sich zu tausenden auf den Tribünen, jeder bringt etwas zu Essen mit und überall lässt man mal Fünfe grade sein. Auch wenn man keine Karten hat, kann man mit etwas Glück ein großes Stück Mittelalter fühlen. Man hört ein spontanes Standkonzert einer der zahlreichen Musikgruppen oder sieht die Gaukler bei ihren akrobatischen Leistungen.In diesen vier Wochen bin ich unglaublich stolz auf meine Stadt und die Stimmung, die sie dann verbreitet. I <3 LaHo

12.8.17 23:02, kommentieren