Über das Leben

...und wie ich es sehe
 
 

Vergebung

Ich habe schlechtes erlebt in meinem Leben, ich wurde belogen und betrogen und es hat mir fast das Herz gebrochen. Aber ich habe aus meinem Glauben und meiner Überzeugung die Kraft bekommen, all das verzeihen zu können. Kein blindes übersehen, sondern echtes ehrliches verzeihen. Ich sehe das gute im Menschen und spüre, wie gut es mir dadurch geht. Ich bin frei von Hass und allem Negativen, das ich sonst mit mir herumtragen würde, frei von dem, was bei vielen unter der Oberfläche brodelt. Und ich spüre, dass ich dadurch überlegen bin. Ich bin kein Opfer, ich kann sie lieben, sie mich nicht. Vergebung hilft oft demjenigen, dem vergeben wird, aber immer dem, der vergibt...

27.4.17 14:17, kommentieren

Natur

Die Natur zeigt uns besonders in diesen Tagen des Aprils das ursprüngliche. Wir sind Wind und Wetter ausgesetzt, mit dem späten Frost zeigt sie der Menschlichen Produktivität Grenzen und schafft es manchmal uns selbst bewusster zu werden. In unserer kleinen Welt, in der sich alles um uns selber dreht und in der wir alles im Griff zu haben scheinen, bäumt sie sich auf und stellt all das in Frage. Und dann folgt nach einem Sturm mit Regen und Schnee wieder ein wunderschöner sonniger Tag, der uns zeigt, wie schön das Leben ist und dass es sich lohnt, die harten Zeiten durch zu stehen, denn an diesen Tagen erleben wir das Gefühl der Freiheit, dass wir uns diesen Vorgeschmack auf Sommer verdient haben. Deswegen meine Memo: Verkrieche dich nicht im Haus, sondern erlebe das Wetter in allen Facetten und bewusst, denn es macht wirklich frei...

25.4.17 08:24, kommentieren

Man selber sein...

Natürlich gibt es Züge an einem selbst, die man nicht besonders mag und manche davon möchte, oder muss man vielleicht sogar ändern. Andere wiederum sind ein Teil von uns und machen uns aus, diese gilt es anzunehmen. Die Gefahr auch diesen Teil verändern zu wollen, ist besonders stark, wenn wir uns anpassen und angenommen sein wollen, aber wir werden nie so sein, wie die anderen, weil die Veränderung nicht aus uns selbst kommt. So wird ein wichtiger Teil in uns selbst unterdrückt und wir können uns nicht entfalten, stehen uns selber im Weg. In der letzten Zeit ist mir klar geworden, dass ich einen Menschen geliebt habe, genau so wie er war, ich habe sein innerstes gesehen und ihn angenommen, wie er war. Aber er selber hat das nicht getan. Er hat überspielt und unterdrückt, was ich geliebt habe und weil ich ihn daran erinnert habe, wie er wirklich ist, nicht, wie ihn alle sehen und wie er sein zu müssen glaubte, hat er meine Liebe nicht mehr ertragen. Deshalb geht dieser Rat vor allem an die jungen Männer da draußen: Sei du selbst! Lass Gefühle zu, weine, ignoriere"Männer tun sowas nicht", sich volllaufen lassen ist weder cool noch erstrebenswert! Hör auf dich zu verstecken und fang an du selbst zu sein, denn nur dann kannst du wahre Freunde finden! Ich bin mir sicher, du bist wundervoll=)

24.4.17 08:42, kommentieren

Lebe, Liebe, Lache

Diese drei, intensiv, ohne Furcht und von ganzem Herzen, das ist Mut, das ist Glück...<3

19.4.17 10:31, kommentieren

wie die Kinder werden

Heute war ich bei der Feier der Karfreitagsliturgie in der Kirche. Dazu gehört traditionell die "Kreuzverehrung", bei der man das Kreuz Jesu grüßt und eine Kniebeuge macht um dem Tod Jesu zu gedenken. Es ist für alle ein einprägsamer Moment, wenn man allein vor dem Kreuz steht und zum leidenden Christus aufschaut. Leider ist es, wie oft in Gottesdiensten der Fall, dass man eine leere Geste macht, weil es alle anderen tun. Da ich weit vorne saß, konnte ich die Menschen beobachten, wie sie nacheinander vor das Kreuz traten und etwas hat mich tief beeindruckt. Ich sah ein kleines Mädchen an der Hand ihrer Mutter nach vorne gehen. Während die Mutter eine Kniebeuge machte, verneigte sich das Mädchen und streckte die Hand nach vorne, wie bei einem Knicks am Hofe. Sie tat es ehrfürchtig und mit voller Hingabe. Es hat mich sehr beeindruckt, dass dieses kleine Mädchen verstanden hat, dass der, der da am Kreuz hängt, erbärmlich und nackt, der König aller Welt ist. Diese Erkenntnis trieb mir die Tränen in die Augen...Das meinte Jesus wohl damit, dass wir "werden sollen, wie die Kinder"....

14.4.17 19:32, kommentieren

einfach glücklich

Kennt ihr diese Tage, an denen man einfach glücklich ist?Es ist nichts besonderes los, sondern es ist ein ganz gewöhnlicher Tag. Der Unterschied besteht darin, wie man ihn betrachtet. Heute bin ich mir bewusst geworden, wie wunderbar es ist, dass ich gesund bin und wunderbare Freunde habe und das hat ausgereicht, um diesen Tag herrlich zu machen. Memo: eigentlich wäre es so einfach, glücklich zu sein und wir hätten jeden Grund dazu!=)

11.4.17 20:54, kommentieren